“ WER NICHT GEGEN SICH SELBST DENKT,, DENKT ÜBERHAUPT NICHT. 
ABWESENHEITSERFAHRUNGEN 

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Von und mit Hauke Heumann & Emma Rönnebeck & Valentin Richter
Im Film Antonia Meier & Arthur Romanowski & calendal
Konzeption & Regie & Text Malte Schlösser
Regie & Textmitarbeit Marie Jordan
Musik Michelangelo Contini  
Licht & Bühne Bruno Pocheron & Yi-Ju Chou
Kostüme Maria Magdalena Emmerig
Videokünstler & Kamera Nicolas Gebbe
Dramaturgie Sophie Lembcke 
Szenentexte Marie Jordan & Emma Rönnebeck & Malte Schlösser 
Regie- & Dramaturgieassistenz & Soufflage Jewgenija Conradi 
Produktionsleitung Aurora Kellermann
Technische Produktionsleitung Chris Wohlrab
Produktionshospitanz Ludwig & Freya Adorf 
Outside-Eye Anna Krauß 

Maske Lilith Franz 
Kamera Anna Lotte Baulitz 
Öffentlichkeitsarbeit Nora Gores 
Grafik KruseundMüller 
Videodokumentation Christopher Hewitt 
Gefördert durch Hauptstadtkulturfonds
Koproduktion TD Berlin 
Kooperation TATWERK | Performative Forschung 
Mit freundlicher Unterstützung Theaterhaus Mitte 
Dank an Marcus Steinweg


Premiere 20.01.2026    TD Berlin


photo credit Alexander Huber

Die Gewalt da draußen macht uns Angst – die Gewalt der anderen. Die Gewalt in Politik und Liebe. Doch sie ist nicht nur „da draußen“, sie ist in mir und dir. Sie ist in uns allen. Sie ist in unseren Gefühlen, unseren Körpern, unserer Sprache, in unseren Abwesenheiten – als Spiegel des neoliberalen Regimes mit seinen spätfaschistoiden Früchten. Wie können wir uns selbst in diese Realität hinein ansprechbar entwerfen, ohne einander zu verhindern?

Im gegenwärtigen Triumph von narzisstischen Beschämungen, im Klima der Polarisierung, der Angsterzeugung, des Eindeutigkeitsterrors lassen wir uns nicht stattfinden. Wer schafft es schon, sich selbst oder andere nicht zu beschämen. Wir löschen uns psychologisch aus. Und ich bekomme mich einfach nicht mit; ich bekomme nicht mit, wie ich das mache. Die Abwesenheit zwischen uns ist laut. Begegnung findet nicht statt, weil ich dich nicht stattfinden lasse und ich meine Abwesenheit als emotionale Gewalt an dir leugne. Leugnung als Glaubensbekenntnis des Kapitalismus. Es ist so traurig, es ist brutal, es ist so hyperreal. Es ist so unglaublich schade. So schade. Wie also geht das: Narzissmuskritik als Faschismuskritik?

Malte Schlössers Texte führen die Komplexität von Psyche und Machtkritik zusammen: Gesellschaftskritik ohne Trauma-sensibilität zu denken ist leer und Psyche ohne hyperreale Gesellschaft zu denken ist naiv, so Malte Schlösser & Team. Sie stellen der neokapitalistischen Symptomatik des individuellen Versagens eine Theatererfahrung entgegen.

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" ...eine Hommage an das Theater als Illusionsmaschine, die man doch noch nicht aufgeben und verbannen will."
Katrin Bettina Müller /
taz

" Hier gelingt Kunst über Kunst."
Iven Yorick Fenker /
nachtkritik.de

" Ein Spektakel, das die Bühne als Wundertüte feiert. Und am Ende das Publikum doch noch herzhaft umarmt."
Georg Kasch /
Morgenpost






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